Tansania

tansaniaDer Ostafrikanische Staat Tansania liegt im Bereich der inneren Tropen und grenzt an den Indischen Ozean. Mit ca. 945000 km2 Fläche ist Tansania über 2 ½ Mal so groß wie Deutschland, wird aber lediglich von halb so vielen Menschen (ca. 37 Millionen) bewohnt. Einige Regionen, wie die fruchtbaren Vulkanberge im Nordwesten des Landes, weisen dabei eine hohe Bevölkerungsdichte auf, während der Süden und Westen fast menschenleer erscheint. Neben dem Festland bilden die beiden vorgelagerten Inseln Pemba und Unguja die halbautonome Republik Sansibar.

 

Mehr als zwei Drittel des Landes besteht aus riesigen Savannen und Trockenwäldern, an die sich dichte geschlossene Regenwälder anschließen. Eine der weltweit beeindruckendsten Savannenlandschaften, die Serengeti, beherbergt nicht nur die typischen Akazienbäume, sondern vor allem einen enormen Tierreichtum. Sie bildet zusammen mit dem Berg Kilimanjaro und der Urlaubsinsel Sansibar die größten Anziehungspunkte des Landes.

Die meisten der insgesamt acht Nachbarstaaten Tansanias (Mosambik, Malawi, Uganda, Sambia, Ruanda, Burundi, Kongo und Kenia) sind Anrainerstaaten, das heißt es existieren natürliche Grenzen wie Flüsse und Seen. Lediglich die Landesgrenze zu Kenia entstand am Reisbrett während der britischen Kolonialzeit. Zuvor bildete das heutige Staatsgebiet einen Teil der Kolonie Deutsch-Ostafrika, bevor es nach dem 1. Weltkrieg unter britische Herrschaft geriet und 1961 seine Unabhängigkeit erlangte.

 

Highlights

  • Serengeti National Park: Die Serengeti ist der wildreichste Nationalpark der Welt. 3 Millionen Wiltiere tummeln sich auf dem fast 15 000 km² großen Gebiet, davon sind allein etwa zwei Drittel Gnus, Zebras und Thompson-Gazellen, die an der jährlichen Migration teilnehmen, einem über das Jahr verteilten Wanderzyklus, der sich nach Naturbedingungen und Regenzeiten richtet.
  • Ngorongoro Krater: Dieser 16 x 20 km große Krater ist die größte, nicht mit Wasser gefüllte Kaldera der Welt. Im Mittelpunkt des Hochlandes gelegen, ist der fast 600 m tiefe Krater Heimat einer großartigen Tierwelt. Alles, was Rang und Namen hat unter den Wildtieren Ostafrikas, ausser Maasai-Giraffen, Topis und Impalas, ist im Ngorongoro Krater versammelt, inklusive der Big Five der afrikanischen Tierwelt: Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel undLeopard.
  • Sansibar: Die nur wenige Kilometer von dem Festland entfernte Insel bietet alles, was man sich von einem tropischen Strandurlaub vorstellt. Es gibt Korallenriffe, weiße Sandstrände und Kokospalmen und die vielzahl verschiedener Lodges und Strandhotels bieten ideale Voraussetzungen für einen entspannenden Strandurlaub vor oder nach einer Safari auf dem Festland.
  • Kilimanjaro: Der Kilimanjaro ist mit seinen 5895 m Afrikas höchster Berg. Auf verschiedenen Wanderrouten kann man die Spitze erklettern, es wird aber aufgrund der teilweise extrem unterschiedlichen Vegetations- und Klimazonen (von tropischen Jungel bis Schneekuppe) eine gute Fitness vorausgesetzt.
  • Selous Game Reserve: Das Selous Game Reserve wurde 1982 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und ist mit etwa 52 000 km² das größte Wildschutzgebiet Afrikas.

 

Einreisebestimmungen

  • Namibische Staatsbürger benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein.
  • Touristen aus den meisten europäischen Ländern benötigen für die Einreise einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum, welches für maximal 90 Tage ausgestellt wird. Das Visum erhält man gegen eine Gebühr von 50,- US Dollar oder 50,- Euro entweder bei der Botschaft der Republik Tansania oder direkt bei der Ankunft am Flughafen. Für längere Aufenthalte gelten besondere Regeln und höhere Gebühren werden fällig.

 

Impfungen

  • Gelbfieber: Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird ein Nachweis einer gültigen Schutzimpfung verlangt. Eine Impfpflicht für alle Reisende besteht nicht, es wird jedoch sich vorher impfen zu lassen. Besonder wenn die Rückreise via Johannesburg ist, kann es sein, dass die südafrikanischen Behörden den Beweis einer Gelbfieber-Impfung sehen möchten, auch wenn man nur in Transit ist.
  • Malaria: Tansania ist Malariagebiet und für alle Regionen unterhalb 1800 Metern besteht ein hohes Risiko. In Risikogebieten wird eine Malariaprophylaxe daher dringend empfohlen. Besonders in den Abendstunden sollte auf langärmlige Kleidung geachtet und Insektenschutzmittel auf alle freien Körperflächen aufgetragen werden.

 

Reisezeit

Das Klima Tansanias wird im Norden und an der Küste von zwei Regenzeiten bestimmt. Die Hauptregenzeit dauert von März bis Mai und fällt wesentlich stärker aus als die zweite Regenzeit von November bis Dezember. In der Hauptregenzeit sind einige Regionen fast nicht erreichbar. Im Südwesten des Landes verschmelzen beide Regenzeiten zu einer längeren Periode. Für Urlaub und Safaris eignen sich die Monate Juni bis Oktober am Besten. In dieser Zeit ist es weitgehend trocken und die Temperaturen sind angenehm kühl. Juli und August sind die kältesten Monate, mit Tageshöchstwerten von 18°C im Norden und teilweise frostigen Nächten im südlichen Hochland. An der Küste und auf Sansibar liegen die Temperaturen dagegen das ganze Jahr über zwischen 24°C und 31°C. Auch nachts sinken die Temperaturen hier selten unter 20°C, nur während der Regenzeit ist der Himmel oftmals wolkenverhangen. Auf dem Kilimanjaro herrscht dagegen ein eigenes Mikroklima, dessen Temperaturen tropische (am Fuß) bis arktische (Gipfel) Dimensionen umfassen. Der September eignet sich für eine Besteigung am Besten, da die Temperaturen durch den feuchten Regenwald sehr angenehm sind und zudem der Himmel meist klar ist und schöne Blicke auf den Gipfel gewährt. Bestiegen werden kann der Kilimanjaro das ganze Jahr über, wobei die regenreichen Monate März bis Mai nicht zu empfehlen sind.

 

Karte

 

 

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